EMELY – Winterreise Marokko 2013 / 2014 – III – von Torrevieja nach Saidia

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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Heute, Mittwoch abend gegen 20:30 Uhr, trafen wir in Saidia ein, nach einem wunderschönen, 34 Stunden Starkwind-Törn – that’s sailing :-)))

Gestern, DI um 10:30 gingen wir im Hafen von Torrevieja ankerauf. Unter Grossegel, Besan und Genua ging es zunächst ein Stück die Küste entlang, wo wir mangels Wind motoren mussten, sodass wir aufs offene Meer raus zuhielten, und auf Höhe des Cap Palos endlich der Wind zunahm.

Wir hatten eine schöne, klare Nacht mit rasanter Fahrt unter Vollzeug (7-8kn/h); bei achterlichem Wind bis zu 25kn zeitweise und etwas ruppiger achterlicher 3m-Welle, passierten wir die  Hauptschifffahrtsroute unter sorgfältigem Ausguck nach den vielen Frachtschiffen. Morgens um 8:00 tauchte das erste algerische Kap querab auf, gegen Mittag wurden Wind und Wellen weniger; wir machten jedoch noch weiterhin 6-7 kn/h – jetzt bei superruhiger See und strahlend warmem Sonnenschein, ohne ein einziges, weiteres Schiff zu sichten.

Die Einfahrt in die Hafenmauern gestaltete sich aufgrund der ca 3m hohen, sich bereits brechenden Wellen, etwas abenteuerlich, dahinter wartete jedoch bereits ein kleines – unbeleuchtetes – Boot, das uns sicher durch den grossen Hafen an den Waitingkey führte.  Natürlich standen unmittelbar nach dem Festmachen bereits Hafenpolizei, örtliche Polizei und der Zoll vor uns und inspizierten grob das ganze Schiff.

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Abfahrt von Torrevieja am Dienstag vormittag

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wunderschöner Wind unter Vollzeug
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Wer hält denn hier jetzt Wache??
Na, ist ja schon Tag.. 😉

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In Saidia am Waitingkey

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Teil des Yachthafens mit Dockhallen im Hintergrund

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Medina Saidia…

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…Boutiquen- und Einkaufszentrum direkt am Hafen

Wetter hier – genial – von winterlicher Kälte nichts zu spüren, sommerlich wie auf Mallorca im Mai!

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Heute erkundeten wir bereits ein bisschen die nähere Umgebung, fuhren mit dem Bus in den  Ort (4 km für umgerechnet 0,25 EUR). Es gibt nicht wirklich viel zu sehen hier ausser Sonne, Strand und einer wirklich ’sterilen‘ Touristenurbanisation, alles neu aus dem Boden gestampft. Auch der Ort, übrigens unmittelbar an der algerischen Grenze, hat einen kleinen Tourismuskern mit Restaurants, ähnlich wie ein spanischer Küstenort.  Jetzt im Winter ist alles wie ausgestorben, kaum Leute unterwegs, fast keine Autos.
Wie auch im Hafen, ist alles sehr weitläufig angelegt. Es dauerte etwas, bis wir die kleine Souk (Bazar) entdeckten, da fühlten wir endlich ein bisschen wirklich einheimisches Leben; es gibt doch Menschen hier.

Na, der richtige Platz um sich voll auf die Winterarbeiten (Antifouling) zu konzentrieren ;-), um bald wieder zurück auf Mallorca zu sein.

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Der Bus hat einen extra Kassenstand

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In Saidia…

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… der Touristenteil des Ortes

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landestypische Fischerboote

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Strandpromenade

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Der Berg im Hintergrund ist schon Algerien.

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Marokkanische Grenzabsperrung am Strand
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Marokkanischer Militärposten
an der Strand-Grenze zu Algerien

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Vereinzelt trifft man noch auf klassisch gekleidete Muslime.

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offizielle Gebäude

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Ortsleben

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In den kleinen Souk findet man im Prinzip fast alles…

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… Obst und Gemüse…

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…Hühner aus frischer Schlachtung…

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… Ziege und Hammel…
ortstypischer Metzger (in den Souk)

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eines der vielen Fisch(lein)-Restaurants
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an der Mauer der Kashba

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süsser, teurer, Minztee für Touristen :-I

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Überland-Taxistand:
Die grossen Daimler haben 6 Sitzplätze!

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Auch mitten im Ort viele natürlich belassene Gärten.
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Bereits gegen 17:30 ist Sonnenuntergang hinter der Moschee

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Zurück im Hafen:
Eingangsportal der Medina abends

Eine Woche verbringen wir am Waiting-Key und versuchen einen Krantermin zu bekommen; der Chef, Pascal, ein Belgier übrigens, ist auf der Messe in Paris. Dafür erhalten wir bei seiner Rückkunft einen sehr guten Preis für Kranen und Aufenthalt, wir sind vollauf zufrieden, das Warten hat sich gelohnt.

Hier noch einige Hafenbilder:

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gegenüber des Waiting-Key

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Das gesamte Geschäftszentrum ‚Medina‘ in seiner vollen Länge

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Blick vom Trockendock gegenüber

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Fischer-Areal vor dem Trockendock

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Die Fischer

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